Landesregierung gibt Startschuss für Corona-Überbrückungshilfe

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung - Pressemitteilung Nr.: 059/2020

Branchenoffenes Zuschussprogramm für die Wirtschaft
Unternehmen in Sachsen-Anhalt können ab 10. Juli Corona-Überbrückungshilfen beantragen

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für kleine und mittelständische Unternehmen abzufedern, hat die Bundesregierung ein branchenübergreifendes Hilfsprogramm mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro aufgelegt. Ab dem 10. Juli 2020 können Unternehmen in Sachsen-Anhalt Zuschüsse zu betrieblichen Fixkosten bis zu einer Höhe von 150.000 Euro über Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) digital beantragen. 
Heute hat der Bund nun den Startschuss gegeben. 

„Nach wie vor leiden in Sachsen-Anhalt zahlreiche Branchen wie Einzelhandel, Kultur- und Kreativwirtschaft, Tourismuswirtschaft oder Teile des Verarbeitenden Gewerbes unter erheblichen Umsatzeinbußen durch die Corona-Pandemie und ihre Folgen. Umso wichtiger ist es, dass betroffene Unternehmen nach den Soforthilfen nun Überbrückungshilfen beantragen können“, erklärte Willingmann. „Bei den Überbrückungs-Zuschüssen geht es nicht allein um den Erhalt von Unternehmen, es geht auch um die Rettung zahlloser Arbeitsplätze. Die Zuschüsse sind daher Investitionen in den Erhalt unserer Wirtschaftsstruktur!“ 
Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020).

Die Antragsfrist wurde bis 30. September 2020 verlängert.

Weitere Informationen zum Programm „Corona-Überbrückungshilfe“ und zur Antragstellung gibt es unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de