Bürgerumfrage

zur Fortschreibung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts der

Kernstadt in der Stadt Leuna (ISEK Leuna)

Die Stadt Leuna kann für das Gebiet der Kernstadt auf eine erfolgreiche städtebauliche Entwicklung, deren Prozess in den 1990er Jahren begann und insbesondere auch durch die Städtebauförderung unterstützt wurde, zurückblicken. Dies betrifft seit 1996 die Umsetzung städtebaulicher Maßnahmen in den Sanierungsgebieten „Gartenstadt Neu Rössen West" und „Gartenstadt Neu Rössen Ost" für das Gebiet der Gartenstadt. Grundlage hierfür bildeten die Vorbereitenden Untersuchungen mit der Festlegung von Sanierungszielen für die Sanierungsgebiete.

In Weiterführung städtebaulicher Maßnahmen erfolgte im Jahr 2004 die Erarbeitung eines Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für das Gebiet der heutigen Kernstadt Leuna einschließlich der dazugehörigen Ortsteile (Ockendorf, Rössen, Neu-Rössen, Göhlitzsch, Dorf Göhlitzsch, Daspig, Daspig-Siedlung, Kröllwitz), welches im Jahr 2006 mit der 1. Fortschreibung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept weitergeführt wurde. Mit dem Stadtentwicklungskonzept wurde auch das „Stadtumbaugebiet" begründet, welches durch den Stadtrat der Stadt Leuna am 28.10.2004 als „Stadtumbaugebiet Leuna" beschlossen wurde. Das „Stadtumbaugebiet Leuna", umfasst im Wesentlichen Bereiche am Kötzschener Weg, entlang der Friedrich-Ebert-Straße, der Albert-Einstein-Straße und weiterführend in die erweiterte Gartenstadt sowie den Dorfkern Göhlitzsch. In Folge konnten innerhalb des Stadtumbaugebietes mit Hilfe des Stadtumbauprogramms der Städtebauförderung eine Reihe von Rückbaumaßnahmen zur Verringerung des strukturellen Wohnungsleerstandes realisiert werden. In Ergänzung des Programmbereiches Rückbau erfolgte im Jahr 2015 die Aufnahme des Stadtumbaugebietes auch in den Programmbereich Stadtquartiersaufwertung.

Zur weiteren städtebaulichen Entwicklung im inneren der Gartenstadt in einem Gebiet im Bereich von der „Alten Post" bis zur Albert-Einstein-Straße wurde durch die Stadt Leuna für das Programmjahr 2017 ein Aufnahmeantrag in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" gestellt.

Fördervoraussetzung für die Aufnahme und Umsetzung in ein Städtebauförderungsprogramm ist u. a. das Vorliegen eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). Dieses wird gegenwärtig in Fortschreibung des ursprünglichen Stadtentwicklungskonzeptes für das Gebiet der Kernstadt durch die Stadt Leuna erstellt. Mit dem ISEK sollen unter Berücksichtigung bereits vorliegender übergeordneter räumlicher Planungen die künftigen Ziele und Handlungsschwerpunkte der Stadtentwicklung in der Kernstadt fortgeschrieben und umzusetzende Maßnahmen abgeleitet werden. Dabei handelt es sich um einen integrierten Planungsansatz in mehreren Handlungsfeldern der Stadtentwicklung, der also über die rein städtebaulichen Belange hinausgeht. Letztendlich begründet das ISEK auch die künftigen Gebiete der Städtebauförderung.

In die Erarbeitung des ISEK werden neben den für die Stadtentwicklung relevanten Akteuren und der Verwaltung auch die Öffentlichkeit einbezogen. Im Zuge der Konzepterarbeitung möchte die Stadt allen Bürgerinnen und Bürgern der Kernstadt Leuna die Gelegenheit geben, sich mit dem beiliegenden Fragebogen aktiv in den Prozess einzubringen.

Im Fokus stehen dabei u.a. folgende Fragen: Wie bewerten Sie die Qualitäten der Kernstadt Leuna und wo sehen Sie konkreten Handlungsbedarf? Wo liegen Stärken und wo Schwächen? Und ganz wichtig, welchen künftigen Handlungsbedarf sehen Sie?

Bitte nehmen Sie sich für die Beantwortung des Fragebogens ein paar Minuten Zeit und senden diesen dann ausgefüllt bis spätestens zum 20.12.2017 an die Stadt Leuna, entweder:

  • werfen Sie diesen in den Briefkasten am Rathaus Leuna, Haupteingang ein, oder
  • können Sie diesen auch per E-Mail an folgende Adresse mailen: nosske@leuna.de, oder
  • können Sie diesen auch persönlich im Rathaus, im FB Bau, bei Frau Noßke (Zimmer  314) abgeben.


Für Ihre Mitwirkung danken Ihnen schon jetzt die Verantwortlichen der Stadtverwaltung Leuna, FB Bau in Zusammenarbeit mit dem Sanierungsträger der Stadt, der KEWOG Städtebau GmbH aus Weißenfels.

Im Namen des Teams

Noßke

FB Bau

Symbol Beschreibung Größe
Fragebogen Städtebau Kernstadt Leuna
0.2 MB
Übersichtskarte Stadtumbaugebiet Leuna
2.6 MB

Kontakt

Frau Noßke
Stadt Leuna
Stadtplanung / Städtebau / Gartenstadt
Rathaus
Rathausstraße 1
06237 Leuna