Atemschutz-Belastungsübung - an die körperlichen Grenzen gehen

Am Samstag, den 8. Februar 2020 war es mal wieder so weit. Für 21 Kameraden der Ortsfeuerwehr Leuna stand das Thema "Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger" auf dem Dienstplan.

Einsätze unter Atemschutz können sehr belastend sein. Daher muss jeder Atemschutzgeräteträger einmal jährlich diesen Ausbildungskomplex in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Blösien absolvieren, um die Einsatztauglichkeit zu überprüfen. In der Feuerwehrdienstvorschrift 7 ist dabei geregelt, dass mit einem Atemluftvorrat von 1.600 l eine Gesamtarbeit von 80 kJ, ab dem 50. Lebensjahr von 60 kJ, erbracht werden muss. Dies erfolgt durch Laufband, Fahrradergometer, Endlosleiter, Gewichtshammer sowie auf einer abgedunkelten und vernebelten Orientierungsstrecke, welche mit Hindernissen versehen ist. Im Durchschnitt dauert die Übung pro Trupp ca. 20 Min. Alle teilnehmenden Geräteträger haben die Belastungsübung bestanden und sind für ein weiteres Jahr einsatzbereit.

Schröter

SG Brandschutz, öffentliche Sicherheit & Ordnung