Kirche in Kröllwitz

[(c): Christian Butzkies]

Die evangelische Kirche Kröllwitz wurde um 1500, als Mutterkirche der umliegenden Kirchengemeinden, errichtet.

Nach einer aufwändigen Restaurierung, erstrahlt sie nun wieder in altem Glanz.

Geschichte

Um 1500

Der Bau der Kirche in Kröllwitz erfolgte. Als Mutterkirche für die umliegenden Gemeinden gebaut, ist sie größer als eine übliche Dorfkirche.

16. Jahrhundert

Die Empore wurde eingezogen.

1698

Die Brüstungsfelder der Emporen wurden mit Bildern versehen.

Ende 18. Jahrhundert

Der Kanzelaltar wurde eingebaut.

1945

Während des zweiten Weltkriegs wurde die Kirche stark beschädigt. Anschließend wurde sie notdürftig wieder aufgebaut.

Um 2000

Eine aufwändige Sanierung wurde vorgenommen. Diese erstreckte sich über mehrere Jahre.

Architektur

Das Gebäude der Kirche in Kröllwitz wurde im spätgotischen Stil errichtet. Durch zahlreiche Erweiterungen nach dem Bau enthält es jedoch auch Elemente aus anderen Stilepochen.

Der weite Chor und das kurze Kirchenschiff werden von einem Deckengewölbe überspannt. Dieses wird von seiner auffälligen Rippenkonstruktion geprägt.

Ein detailliertes Maßwerk, eine aufwändige Steinmetzarbeit, verziert die hohen Spitzbögen der Fenster. Darin befindet sich, seit der Sanierung, wieder eine traditionelle Bleiverglasung.

Im Zentrum des Chores befindet sich der stattliche Kanzelaltar. Neben Abbildungen der Kreuzigung sind hier auch Bildnisse von Moses und Johannes angebracht.

An der Westseite des Chores befindet sich eine spätgotische Sakramentsnische. Diese architektonische Besonderheit diente in katholischen Kirchen ursprünglich der Aufbewahrung der Abendmahlsbestandteile.

Heutige Nutzung

Das Gebäude der Kirche Kröllwitz gehört zum Kirchspiel Leuna. Bei regelmäßigen Gottesdiensten und abgesprochenen Führungen ist ein Zugang möglich.